Stellenanzeigen – Job-Union https://job-union.de Wir schalten Ihre Anzeige Tue, 10 Jun 2025 11:11:02 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://job-union.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-favicon-32x32.png Stellenanzeigen – Job-Union https://job-union.de 32 32 Kostenmodelle im Recruiting: CPA, CPC & Co. einfach erklärt https://job-union.de/kostenmodelle-im-recruiting/ Wed, 07 May 2025 12:44:01 +0000 https://job-union.de/?p=19066

Inhalt

Recruiting hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert – das gilt nicht nur für Kanäle und Zielgruppen, sondern auch für die Abrechnungsmodelle von Stellenanzeigen. Statt pauschaler Laufzeiten treten leistungsbasierte Modelle wie CPA (Cost per Application) oder CPC (Cost per Click) in den Vordergrund.
Das Ziel: Transparenz, Planbarkeit und echte Performance.

In diesem Beitrag erklären wir Ihnen die wichtigsten Modelle, vergleichen die Unterschiede und zeigen, wann welches Modell sinnvoll ist – inklusive Tipps zur Optimierung und Budgetsteuerung.

Die wichtigsten Abrechnungsmodelle im Überblick

1. CPA – Cost per Application

Sie zahlen nur, wenn sich jemand bewirbt.

Das CPA-Modell ist derzeit eines der gefragtesten Abrechnungsmodelle, insbesondere bei großen Plattformen wie Indeed oder Stepstone. Hier zahlen Sie erst dann, wenn eine tatsächliche Bewerbung auf Ihre Anzeige eingeht – unabhängig von Klicks oder Sichtkontakten.

Vorteile:

  • Maximale Erfolgskontrolle
  • Planbares Bewerbungsvolumen
  • Kein Budgetverlust bei ausbleibender Performance

Was Sie wissen sollten:

  • Das Modell eignet sich besonders für Positionen mit hohem Bewerberpotenzial (z. B. gewerbliche oder kaufmännische Berufe).
  • Die Qualität der Stellenanzeige beeinflusst direkt die Ausspielung. Nur relevante, ansprechend formulierte Anzeigen werden von den Plattformen bevorzugt ausgeliefert.
  • Plattformen wie Indeed nutzen mittlerweile dynamische Budgetverteilung: Das bedeutet, dass Ihr Budget nicht linear auf die Laufzeit verteilt wird, sondern sich nach dem Bewerbungsbedarf richtet – Sie zahlen also z. B. bei hohem Bedarf kurzfristig mehr, erhalten aber schneller Ergebnisse.

2. CPC – Cost per Click

Bezahlung pro Klick auf Ihre Anzeige.

Hier zahlen Sie nur dann, wenn ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt – und damit echtes Interesse zeigt. Das Modell eignet sich gut für individuelle Positionen, bei denen Sie mit gezieltem Wording, Targeting und einer guten Karriereseite punkten können.

Vorteile:

  • Kontrolle über Reichweite & Budget
  • Flexibel skalierbar
  • Perfekt für Nischenpositionen oder regionale Zielgruppen

Was Sie wissen sollten:

  • Ein Klick ist noch keine Bewerbung. Nur mit einer mobil optimierten Karriereseite und einem schlanken Bewerbungsprozess verwandeln Sie Klicks in Bewerbungen.

3. CPM – Cost per Mille (Tausend-Kontakt-Preis (TKP))

Bezahlung pro 1.000 Sichtkontakte.

Dieses Modell eignet sich ideal für Kampagnen im Employer Branding oder zur Bekanntmachung von Ausbildungsprogrammen. Sie zahlen nicht für Interaktionen, sondern für Reichweite.

Vorteile:

  • Hohe Sichtbarkeit Ihrer Marke
  • Optimal für langfristige Strategien
  • Besonders wirksam in Kombination mit Social Ads (z. B. auf Instagram, TikTok, Snapchat)

4. Klassisches Laufzeitmodell (Festpreis)

Einmal zahlen – 30 Tage Laufzeit.

Nach wie vor beliebt – vor allem bei Unternehmen, die regelmäßig Stellen besetzen müssen. Hier zahlen Sie einen festen Preis für z. B. 30 Tage Laufzeit, unabhängig von Klicks oder Bewerbungen.

Vorteile:

  • Einfache Kostenkalkulation
  • Keine dynamische Abrechnung
  • Besonders geeignet für Einzelveröffentlichungen

Nachteil:

  • Wenn keine Bewerbungen eingehen, haben Sie dennoch bezahlt. Daher empfehlen wir bei höherem Budgeteinsatz performancebasierte Modelle.

Welches Modell passt zu Ihrem Ziel?

Abrechnungsmodelle Recruiting Vergleich

Tipp aus der Praxis: Kombinationen nutzen!

Die intelligente Kombination verschiedener Modelle kann Ihre Recruiting-Strategie deutlich effizienter machen. Beispiel:

  • Start mit einer CPC-Kampagne, um erste Klicks zu generieren
  • Wechsel auf CPA, sobald ein attraktives Bewerbungsvolumen erreicht wird
  • Parallel CPM-Anzeigen zur Stärkung Ihrer Arbeitgebermarke

Performance-Optimierung: So holen Sie das Maximum aus jeder Anzeige

Wer moderne Abrechnungsmodelle wie CPA nutzt, profitiert nur dann, wenn auch die Anzeige selbst optimal gestaltet ist. Achten Sie daher auf:

  • Relevante Keywords (SEO für Stellenanzeigen)
  • Klare Struktur und Zielgruppenansprache
  • Mobilfreundliche Darstellung
  • Persönlicher Ansprechpartner
  • Kurzer Bewerbungsprozess (z. B. ohne Registrierung)

Ein professionelles Tracking der Performance-Daten kann helfen, Klickpreise, Bewerbungsqualität und Conversion-Raten regelmäßig zu analysieren – und Ihre Kampagnen datenbasiert weiterzuentwickeln.

Fazit: Wer versteht, wie abgerechnet wird, spart bares Geld

Recruiting-Budgets lassen sich deutlich effizienter einsetzen, wenn Sie das passende Abrechnungsmodell wählen. CPA, CPC oder CPM – jede Strategie hat ihre Vorteile. Entscheidend ist: Was wollen Sie erreichen – und wie messen Sie Erfolg?

Wie unterstützt Sie die Job-Union dabei?

Wir beraten Sie unabhängig und individuell, welches Abrechnungsmodell für Ihre Position, Branche und Zielgruppe am sinnvollsten ist – und übernehmen bei Bedarf die komplette Umsetzung:

  • Plattformübergreifende Beratung (Indeed, Stepstone, Social Media etc.)
  • Erstellung & Optimierung Ihrer Anzeigen
  • Kampagnenmanagement & Reporting
  • Persönlicher Ansprechpartner

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FAQ

Bei CPC zahlen Sie pro Klick auf die Anzeige – bei CPA erst, wenn tatsächlich eine Bewerbung eingeht. CPA ist dadurch risikoloser, aber meist teurer pro Bewerbung.

Nicht unbedingt. CPA lohnt sich besonders für Berufe mit hohem Bewerberaufkommen. Bei sehr spezialisierten Profilen kann CPC oder ein hybrides Modell effektiver sein.

Bei CPC zahlen Sie für Klicks – unabhängig davon, ob eine Bewerbung erfolgt. Der Bewerbungsprozess muss daher besonders nutzerfreundlich und zielgerichtet sein.

Für Auszubildende empfiehlt sich oft eine Kombination aus CPM (für Sichtbarkeit) und CPA (für echte Bewerbungen), besonders über Plattformen wie Snapchat oder TikTok.

Bei uns nicht – wir arbeiten plattformunabhängig und wählen das für Sie effizienteste Modell und Medium aus.

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Perfekte Stellentitel schreiben: So erreichen Sie mehr Bewerber mit der richtigen Formulierung https://job-union.de/perfekte-stellentitel-schreiben/ Fri, 11 Apr 2025 09:45:08 +0000 https://job-union.de/?p=16836

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Ein präziser und ansprechender Stellentitel ist entscheidend, um die Aufmerksamkeit qualifizierter Bewerber zu gewinnen. Er beeinflusst maßgeblich die Sichtbarkeit Ihrer Anzeige in Suchmaschinen und auf Jobportalen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie einen effektiven Titel für Ihre Stellenanzeige formulieren.

Warum ist der Stellentitel so wichtig?

Der Stellentitel ist oft das Erste, was potenzielle Kandidaten sehen. Ein klarer und aussagekräftiger Titel erhöht die Klickrate und sorgt dafür, dass Ihre Anzeige in den relevanten Suchergebnissen erscheint. Zudem verbessert er die Auffindbarkeit in Suchmaschinen wie Google sowie auf Plattformen wie Google for Jobs.

Merkmale eines guten Stellentitels

1. Klar und präzise

Verwenden Sie gängige Berufsbezeichnungen, die von Ihrer Zielgruppe verstanden werden. Vermeiden Sie interne Jobtitel oder kreative Begriffe, die außerhalb Ihres Unternehmens unbekannt sind. Vermeiden Sie Abkürzungen wie „kaufm. Mitarbeiter (m/w/d)“, danach suchen Bewerber nicht.

2. Relevante Keywords

Integrieren Sie Schlüsselbegriffe, nach denen Jobsuchende suchen. Dies verbessert die Sichtbarkeit Ihrer Anzeige in Suchmaschinen. Neben der Stellenbezeichnung und dem Tätigkeitsbereich wird häufig auch nach der Qualifikation gesucht. Vor allem Absolventen verwenden diese Methode häufig. Geben Sie, falls relevant, also auch die notwendige Qualifikation/Ausbildung an.

Zudem ist zu beachten, dass viele Stellenbezeichnungen zwar gängig sind, jedoch häufig synonym verwendet werden. So bezeichnen zum Beispiel “Industriemechaniker” und “Schlosser” die selbe Stelle. Analysieren sie deshalb im Vorfeld welche Stichwörter häufiger benutzt werden!

3. Geschlechtsneutralität beachten

Formulieren Sie den Titel geschlechtsneutral, beispielsweise durch den Zusatz (m/w/d), um alle potenziellen Talente anzusprechen.

4. Länge optimieren

Halten Sie den Titel zwischen 40 und 80 Zeichen, um sicherzustellen, dass er vollständig in den Suchergebnissen angezeigt wird.

Eine umfassende stepstone Job-Studie ergab, dass Online-Stellenportale mit 64% das am meist genutzte Medium bei der Jobsuche sind – und das in 60% der Fälle auf dem mobilen Endgerät. Sie sollten also darauf achten, dass Ihre Anzeigen für Mobilgeräte optimiert sind. In Bezug auf den Titel bedeutet das: sich auf maximal 80 Zeichen zu beschränken. Denn es sind nur die ersten 80 Zeichen, die sichtbar sind. Auf mobilen Geräten wird nach zwei Zeilen mit “…” abgekürzt und bei Marketing-Kampagnen, wie auf Instagram und Facebook, sind sogar nur die ersten 40 Zeichen zu erkennen. Nennen Sie die relevantesten Informationen also unbedingt zuerst!

5. Standort angeben

Nicht nur die Stellenbezeichnung – auch der Standort entscheidet. Die meisten Nutzer von Jobbörsen geben bei ihrer Suche immer auch einen Standort an – und der Grund dafür liegt auf der Hand: im Schnitt gaben nur 30% der Befragten aus verschiedensten Branchen an, dass sie sich in Bezug auf den Standort der zukünftigen Jobs als flexibel bezeichnen würden. Rund 56% wären überhaupt nicht bereit für eine neue Stelle umzuziehen.

Damit Ihre Anzeige gefunden wird, ist es also unerlässlich einen konkreten Ort anzugeben oder nahegelegene bekannte Städte zu erwähnen (z.B.: Garching bei München). Nennen Sie also den Ort, falls er für die Stelle relevant ist, auch im Titel Ihrer Stellenanzeige (z.B.: Gebietsleiter (m/w/d) Berlin).

6. Relevante Zusatzinfos nennen

Neben Qualifikation und Bereich können auch noch andere Faktoren entscheidend sein. Für viele Suchende kommt z.B. nur ein Teilzeitjob oder das Arbeiten im Homeoffice in Frage. Zusatzinformationen steigern die Attraktivität Ihrer Anzeige. Für den Titel ist jedoch zu beachten, dass Sie die Anstellungsart nur erwähnen sollten, wenn sie nicht Vollzeit ist. Selbes gilt für die Befristung. Erwähnen Sie sie nur im Titel, wenn sie nicht unbefristet ist.

Sie können zudem direkt im Stellentitel angeben, welches Erfahrungslevel für den ausgeschriebenen Job nötig ist. Suchen Sie Berufseinsteiger, so stellen sie den Begriff “Junior” voran. Wenn für die Position mehr als 3 Jahre Berufserfahrung gewünscht sind so verwenden sie die Bezeichnung “Senior”. Sind Quereinsteiger willkommen? Dann können Sie das auch direkt im Titel erwähnen.

Häufige Fehler bei der Titelgestaltung

  • Kreative, aber unklare Bezeichnungen
    Begriffe wie „Marketing-Guru“ sind wenig aussagekräftig und können potenzielle Bewerber verwirren.
  • Interne Jobtitel verwenden
    Titel wie „Level 3 Engineer“ sind außerhalb des Unternehmens oft unbekannt und sollten vermieden werden.
  • Zu lange Titel
    Lange Titel können in Suchergebnissen abgeschnitten werden, was die Aussagekraft beeinträchtigt.

Checkliste: Der perfekte Stellentitel

  • trägt eine allgemeine Stellenbezeichnung
  • beinhaltet die Qualifikation
  • nennt den Bereich
  • enthält relevante Zusatzinformationen
  • ist geschlechtsneutral formuliert
  • enthält keine Abkürzungen
  • beschränkt sich auf 80 Zeichen

Beispiele für effektive Stellentitel

  • „Vertriebsmitarbeiter (m/w/d) im Außendienst – Region Berlin“
  • „Softwareentwickler (m/w/d) Java – Backend-Entwicklung“
  • „Buchhalter (m/w/d) mit DATEV-Kenntnissen“

Diese Titel sind klar, enthalten relevante Keywords und sprechen die Zielgruppe direkt an.

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FAQ

Ideal sind maximal 80 Zeichen. So wird der Titel auf allen Plattformen vollständig angezeigt – sowohl mobil als auch am Desktop. Längere Titel können abgeschnitten werden und verlieren an Wirkung.

Ja, sinnvoll ist z. B. die Kombination von Berufsbezeichnung + Spezialisierung oder Ort.

In Ausnahmefällen kann ein besonderer Vorteil oder ein attraktives Gehalt im Titel sinnvoll sein – aber nur, wenn es wirklich heraussticht, z. B.:
„Lagerist (m/w/d) – 3.000 € Fixgehalt + Zuschläge“
Wir bei der Job-Union beraten Sie, wann und wie ein solcher Hinweis sinnvoll und wirksam ist.

Der Jobtitel ist die Bezeichnung in Ihrer Anzeige (z. B. „Verkaufsberater (m/w/d) – Möbelhaus Berlin“), die Berufsbezeichnung ist meist allgemeiner („Verkäufer“, „Kaufmann im Einzelhandel“). Wir kombinieren beides clever, um Breite & Relevanz in Suchmaschinen zu erzeugen.

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7 Tipps für die perfekte Karriereseite https://job-union.de/die-perfekte-karriereseite/ Sat, 27 Jul 2024 08:00:54 +0000 https://job-union.de/?p=3981

Inhalt

Ihre Karriereseite ist das Aushängeschild Ihres Unternehmens.
Hier entscheiden potenzielle Talente binnen Sekunden: „Will ich mich hier bewerben oder nicht?“
Doch was macht eine Karriereseite wirklich erfolgreich?
Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt. Inhaltlich, technisch und emotional.

Warum Ihre Karriereseite so wichtig ist

  • Erster Touchpoint im Bewerbungsprozess
  • Aushängeschild Ihrer Unternehmenskultur
  •  Zentrale Plattform für Bewerbungen & Informationen
  • Unabhängig von Jobbörsen & Portalen
  • Stärkung Ihrer Arbeitgebermarke (Employer Branding)

Bewerberinformieren sich heute aktiv über Arbeitgeber und eine unübersichtliche oder lieblos gestaltete Karriereseite kann schnell zum Bewerbungskiller werden.

7 Tipps: So sieht eine moderne Karriereseite aus

1. Starke Startsektion mit klarem Mehrwert

Stellen Sie gleich zu Beginn dar:

  • Wer Sie sind
  • Was Bewerber bei Ihnen erwartet
  • Warum Sie ein attraktiver Arbeitgeber sind

Tipp: Emotionalisieren Sie mit authentischen Bildern, starken Headlines und kurzen Videos.

2. Offene Stellen mit guter Filterfunktion

Zeigen Sie alle offenen Positionen übersichtlich mit:

  • Such- & Filterfunktionen (nach Bereich, Standort, Joblevel etc.)
  • Klaren Beschreibungen, Bulletpoints & Benefits
  • Mobiloptimierung!

3. Einblicke in Ihr Unternehmen

Authentizität ist Trumpf:

  • Teamfotos, Interviews, Videos von Mitarbeitenden
  • Einblicke in Projekte oder den Arbeitsalltag
  • Werte & Vision des Unternehmens

Wichtig: Menschen zeigen, nicht nur Gebäude oder Logos!

4. Transparente Informationen rund um den Bewerbungsprozess

Potenzielle Bewerber möchten wissen:

  • Wie lange dauert der Bewerbungsprozess?
  • Was sind die nächsten Schritte?
  • Wer ist Ansprechpartner?

Tipp: Nutzen Sie eine grafische Timeline oder ein kurzes Erklärvideo.

5. Mobile First & schnelle Ladezeiten

Über 70 % der Bewerber rufen Karriereseiten über das Smartphone auf. Stellen Sie also sicher, dass:

  • Ihre Seite responsive ist (mobil optimiert)
  • Formulare leicht ausfüllbar sind
  • Die Ladezeit unter 3 Sekunden liegt

6. Einfache Bewerbungsmöglichkeiten ohne Hürden

Verzichten Sie auf aufwändige Registrierungen oder zu viele Pflichtfelder. Bieten Sie:

  • 1-Klick-Bewerbung (z. B. mit LinkedIn/Xing-Profil)
  • Kurzbewerbung via Formular oder WhatsApp
  • Upload-Funktion für Lebenslauf (max. 1–2 Anhänge!)

7. SEO-Optimierung & Tracking

Ihre Karriereseite sollte auch gefunden werden! Achten Sie auf:

  • Optimierte Seitentitel & Meta-Descriptions
  • Jobtitel in H1/H2-Struktur
  • Google for Jobs-Integration

Bonus: Was Top-Karriereseiten heute noch bieten

  • Mitarbeitervorteile auf einen Blick (als visuelle Übersicht oder Icons)
  • FAQ-Bereich für Bewerberfragen
  • Feedback-Tool oder Chatbot für direkte Rückfragen
  • Newsletter für zukünftige Jobs
  • Ansprechperson mit Bild & direkter Kontaktmöglichkeit

Fazit: Die Karriereseite als Bewerbermagnet

Eine überzeugende Karriereseite ist keine Spielerei, sondern ein strategisches Recruiting-Tool. Sie stärkt nicht nur Ihre Sichtbarkeit als Arbeitgeber, sondern kann Ihre Bewerberquote deutlich steigern,  wenn sie modern, mobiloptimiert und menschlich ist.

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Die Karriereseite soll qualifizierte Bewerber anziehen, informieren und direkt zur Bewerbung motivieren, unabhängig von Jobbörsen.

Offene Stellen, Informationen zum Unternehmen, Bewerbungsprozess, Benefits, Ansprechpartner*innen, Einblicke in den Arbeitsalltag.

Maximal 2–3 Klicks. Der Bewerbungsprozess sollte schlank und intuitiv sein.

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Die perfekte Stellenanzeige: 15 Tipps zur Optimierung für mehr Bewerbungen https://job-union.de/optimale-stellenanzeige/ Mon, 08 Apr 2024 06:00:39 +0000 https://job-union.de/?p=1296

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Online-Stellenanzeigen sind immer noch das am meisten genutzte Medium für Recruiting.

Wenn die klassische Stellenanzeige jedoch so beliebt bei Kandidaten und Personalern sind, warum haben dann viele Unternehmen Probleme beim Bewerbungsrücklauf? Wie sticht man mit seiner Stellenanzeige aus der Masse heraus? Wie sollte eine Anzeige formuliert und aufgebaut sein, damit sie online gefunden wird?

Wir erklären Ihnen anhand von 15 wertvollen Tipps, wie Sie Ihre Stellenanzeige optimieren können, um mehr Bewerbungen zu erhalten!

15 Optimierungstipps zum Schreiben von Online–Stellenanzeigen

Wenn es um die Gestaltung Ihrer Anzeige geht, so sollten Sie vor allem folgende Kriterien sicherstellen:

  • Auffindbarkeit
  • Aufmerksamkeit
  • Attraktivität

Damit Ihre Stellenanzeige auffindbar ist und Sie Kandidaten gezielt ansprechen können, benötigt Ihre Anzeige vor allem Reichweite. Es reicht längst nicht mehr aus, Ihre Stelle auf einer Plattform oder Ihrer Karriereseite auszuschreiben und auf Bewerbungen zu warten. Tipps zur Optimierung Ihrer Reichweite finden sie hier.

1. Der empfohlene Aufbau einer Stellenanzeige

Der Aufbau einer Online-Stellenanzeige sollte immer nach einem bestimmten Schema erfolgen und möglichst aussagekräftig gestaltet werden. Ziel ist nicht nur das Öffnen der Anzeige sondern vor allem das Absenden von Bewerbungen. Die optimale Stellenanzeige ist wie folgt aufgebaut:

  • passender und ansprechender Stellentitel
  • kurze und prägnante Unternehmensvorstellung
  • aussagekräftiger Einleitungssatz
  • kurze Darstellung des Tätigkeitsbereiches
  • entsprechend gewünschtes Anforderungsprofil
  • Aufzählung besonderer Benefits
  • Abschlussformel
  • Adressblock zur Recherche des Arbeitsweges
  • Angabe eines Ansprechpartners für eventuelle Rückfragen

2. Der optimale Titel für Online-Stellenanzeigen

Beim Stellentitel geht es nicht darum originell zu sein. Der Titel ist einer der wichtigsten Faktoren, damit Ihre Anzeige überhaupt gefunden wird. Er soll außerdem so aussagekräftig formuliert sein, dass Kandidaten sich dann auch noch dazu entschieden Ihre Stellenanzeige zu lesen.

Nehmen Sie sich also die Zeit gründlich zu recherchieren, der Bewerbungsrücklauf wird nicht wie gewünscht ausfallen, wenn die Anzeige bei passenden Kandidaten in der Suche nicht angezeigt wird oder nicht das Interesse weckt.

Idealerweise sind im Stellentitel direkt auf den ersten Blick das Aufgabengebiet, die Branche und das Fachgebiet zu sehen.

Weitere Tipps und Beispiele für Ihren optimalen Titel finden sie hier.

3. Konkrete Angabe vom Arbeitsort für mehr Attraktivität von Anzeigen

Nennen Sie unbedingt Ihren Standort. Neben der Stellenbezeichnung gibt der Großteil der Interessenten bei der Jobsuche auch den Standort ein.

Damit Ihre Anzeige wahrgenommen wird, ist es also ratsam den konkreten Ort oder nahegelegene Städte zu erwähnen. Angaben wie z.B. Garching bei München erhöhen nicht nur die Reichweite – auch die Attraktivität Ihres Standorts wird gesteigert.

Zudem sollten sie die exakte Adresse hinterlegen, damit sich Bewerber ihren potenziellen Arbeitsort vorab ansehen und den potenziellen Arbeitsweg abschätzen können.

Die Entfernung zur Arbeitsplatz und die Lage Ihres Unternehmens sind ein wichtiger Faktor dafür, warum sich für oder gegen Sie als Arbeitgeber entschieden wird.

4. Die Bedeutung von SEO für den Erfolg einer Stellenanzeige

Die sogenannte Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization) ist für den Erfolg einer Stellenanzeige heutzutage genauso relevant wie bei einer Homepage.

So stellt jeder einzelne Begriff sowohl im Anzeigentitel als auch im Text selbst einen wichtigen Suchbegriff für die Auffindbarkeit der Anzeige dar.

Es empfiehlt sich daher, auf Abkürzungen und vermeintlich originelle Umschreibungen zu verzichten und möglichst viele relevante Begriffe zu verwenden. Damit sind auch Ausbildungsberufe, Technikbegriffe und Fachbereiche gemeint.

Tipp:

Für eine Verbesserung der Reichweite ist es ratsam verschiedene Begriffe zu verwenden. Viele Bezeichnungen werden synonym verwendet. So wird z.B. nach “Vertrieb”, aber auch gleichbedeutend nach “Sales” oder “Verkauf” gesucht. Analysieren Sie also schon im Vorfeld die wichtigsten Bezeichnungen.

5. Du oder Sie im Stellentext?

Gerade von der jüngeren Generation wird das “Du” in Stellenanzeigen bevorzugt. Mitterweile wird in ca. einem Viertel der Anzeigen geduzt und die Tendenz ist steigend. Überlegen Sie trotzdem genau, ob Sie die Kandidaten mit Du oder Sie ansprechen.

Die Ansprache muss zu Ihrer Unternehmenskultur passen! Das kann je nach Berufsbild und Unternehmen stark variieren. Wird in Ihrem Unternehmensalltag gesietzt? Dann sollten Sie das auch in Ihrer Stellenanzeige beibehalten. Bleiben Sie authentisch!

6. Warum in Stellenanzeigen kein Fließtext verwendet werden sollte

Ein Kandidat öffnet eine Stellenanzeige in der Regel in der Erwartung, möglichst schnell und übersichtlich die für ihn bedeutenden Kriterien zu erfahren.

Daraufhin wird relativ schnell entschieden, ob die Anzeige passend und interessant genug ist, um sich weiter damit zu befassen.

Ist die ganze Anzeige in einem einzigen Block Fließtext ohne Struktur dargestellt wird die Stellenanzeige im ungünstigsten Fall wieder geschlossen und zur nächsten Stellenbeschreibung gewechselt. Ohne, dass die wichtigen Fakten überhaupt bewusst wahrgenommen wurden.

7. Informative & kurze Unternehmensbeschreibung für mehr Fokus auf die wichtigen Aspekte der Anzeige

Halten sie die Beschreibung Ihres Unternehmens kurz und knapp. Stellenanzeigen werden flüchtig und selektiv gelesen. Da es ein großes Angebot an offenen Stellen gibt, konzentrieren sich Bewerber nur auf das Wichtigste.

Beschreiben Sie die Produkte oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens und nennen Sie die Branche, in der Ihr Unternehmen tätig ist.

Für die optimale Auffindbarkeit können Sie die Stellentitel erneut erwähnen.

8. Kernaufgaben konkret benennen & Bewerbungshürde senken

Formulieren Sie den Aufgabenbereich genau und erwähnen Sie hier alle wichtigen Schlüsselbegriffe direkt im Text. Ratsam ist es, nur die essentiellen Aufgabenfelder zu benennen, die den zukünftigen Arbeitsalltag der potenziellen Kandidaten ausmachen werden. Beschränken Sie sich also auf 5-7 Einzelaufgaben, um Talente nicht schon im Vorfeld abzuschrecken.

9. Wichtige Bestandteile eines Anforderungsprofils

Genau wie beim Aufgabenbereich sollten Sie sich bei der Angabe der beruflichen Qualifikationen auf die für Sie wichtigsten Aspekte beschränken. Nennen Sie die gewünschte Ausbildung oder Berufserfahrung. Beschreiben Sie daraufhin wichtige Hard- und Softskills, wie fachliche, sprachliche und / oder persönliche
Qualifikationen.

Falls für Ihr Unternehmen ein Quereinstieg möglich ist, erwähnen Sie dies anfangs auch! So erweitern Sie Ihre Zielgruppe.

Tipp:

Sprechen Sie die Kandidaten persönlich an! Formulierungen wie “Sie haben die Ausbildung zum XY erfolgreich abgeschlossen” wirken attraktiver als “erforderlich ist eine Ausbildung als XY”.

10. Benefits als USP: Steigerung der Attraktivität Ihrer offenen Stelle durch Zusatzleistungen

Zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen ein attraktiver Arbeitgeber ist. Beschreiben Sie auf welche Benefits sich potenzielle neue Mitarbeiter einstellen können und heben Sie sich von der Masse ab!

Aus diesem Grund sollte hier auf sämtliche Floskeln wie “Angenehmes Arbeitsumfeld, gutes Betriebsklima, anspruchsvolles Aufgabenfeld, attraktives Gehalt,…” verzichtet werden.

Der Fokus bei einer optimalen Stellenanzeige liegt auf den eigentlich herausragenden Punkten.  Hier einige Beispiele:

  • Gibt es spezielle Onboarding Maßnahmen?
  • Werden regelmäßig Teamevents veranstaltet?
  • Wie sieht es mit den Arbeitszeiten aus?
  • Gibt es die Möglichkeit auf Homeoffice?
  • Bekommen Ihre zukünftigen Mitarbeiter einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt?
  • Wie viele Urlaubstage bekommt ein künftiger Mitarbeiter?
  • Gibt es Zuschüsse für die öffentlichen Verkehrsmittel?
  • Wie sieht es mit Sonderzahlungen oder einem 13. Monatsgehalt aus?

Auch wenn Sie als Unternehmen manche Leistungen als selbstverständlich betrachten – nennen Sie hier alle Aspekte, die veranschaulichen, wie es sein könnte Ihr Angestellter zu sein.

Dies kann nicht selten dazu führen, Kandidaten mit überschaubarem Interesse doch noch für das eigene Unternehmen zu erwärmen und final zum Absenden einer Bewerbung zu bewegen.

Eine ausführliche Checkliste mit möglichen Benefits finden Sie hier.

11. Authentische Unternehmensdarstellung in Stellenanzeigen: Welchen Mehrwert kann ein Unternehmensvideo bringen?

Beweisen Sie, dass Sie auch halten, was Sie versprechen und seien Sie individuell!

Mittlerweile gibt es zahlreiche Plattformen, auf denen Sie aktuelle und ehemalige Mitarbeiter als Arbeitgeber bewerten können. Die meisten Stellenportale bieten die Option des Verweises auf Mitarbeitenden Bewertungen. Nutzen Sie diese um sich glaubwürdig zu machen!

Um Ihre Unternehmenskultur zu unterstreichen, können Sie zusätzlich Unternehmensvideos einpflegen. Das hebt Sie von der Konkurrenz ab!

Für Kandidaten sind verschiedene Faktoren entscheidend: Finanzielle Sicherheit, Vereinbarkeit mit der Familie, etc. Vieles davon lässt sich bereits im Text der Stellenanzeige oder auch auf Bildern wirkungsvoll darstellen. Eines jedoch nicht: Die Arbeitsatmosphäre.

Diese kommt vor allem dann ins Spiel, wenn es darum geht, das Bauchgefühl des Kandidaten anzusprechen. Gerade bei schwieriger zu besetzenden Stellen kann es deswegen überaus sinnvoll sein, die Atmosphäre des Unternehmens in Form eines kurzen Videos mit in die Anzeige einzubringen.

12. Ansprechpartner & transparenter Feedbackprozess

Neben der Angabe vom künftigen Arbeitsort, ist es nützlich einen verantwortlichen Ansprechpartner zu benennen. Sie bieten Ihren Bewerbenden somit die Möglichkeit der direkten Ansprache und Kontaktaufnahme bei möglichen Rückfragen.

Was passiert, wenn potenzielle Kandidaten auf “jetzt bewerben” klicken? Die digitale Bewerbung macht es Interessenten einfacher, denn sie verläuft schneller und vor allem ohne großen Arbeitsaufwand. 67% der Suchenden bevorzugen die sog. “One-Klick-Bewerbung” (Kurzbewerbung) – viele scheuen sich sogar davor, ihre Bewerbung abzuschicken, wenn sie die formellen Anforderungen als zu kompliziert empfinden, oder auf die Karriereseite des Unternehmens weitergeleitet werden.

Zudem ist es ratsam, eine automatisierte Eingangsbestätigung zu verschicken. Sagen Sie den Bewerbern wie es jetzt weitergeht! Welche Schritte folgen im weiteren Bewerbungsprozess?

Tipp:

Geben Sie ein Zeitfenster für die nächste Rückmeldung (z.B. 5 Tage) an und halten Sie sich auch daran! Das macht Sie sympathisch, vertrauenswürdig und nahbar.

13. Warum englischsprachige Anzeigen nicht optimal sind

Ist Ihre Unternehmenssprache Englisch? Gehört die Kommunikation auf Englisch bei Ihrer offenen Stelle zur täglichen Arbeit? Dann ist es doch sinnvoll die Anzeige direkt auf englisch zu schreiben, oder?

Die Veröffentlichung einer auf Englisch geschriebenen Anzeige führt nicht nur suchmaschinentechnisch zu Nachteilen, sondern kann auch eigentlich passenden Kandidaten verunsichern! Viele sind dann der Meinung, dass sie bei der Bewerbung die gesetzten Erwartungen vielleicht nicht erfüllen können.

Vermeiden Sie diese Folgen, indem Sie die Anzeige zunächst auf Deutsch formulieren. So können die Talente langsam herangeführt werden und dennoch kann in der Anzeige klar darauf hingewiesen werden, dass verhandlungssichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift unverzichtbar zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören.

Im weiteren Verlauf kann in einem Telefoninterview problemlos abgeklärt werden, ob die jeweiligen Englischkenntnisse zu den Erwartungen passen oder nicht.

14. Die Nachteile einer Sammelanzeige

Anders als bei Printanzeigen ist bei Online-Stellenanzeigen von Sammelanzeigen konkret abzuraten. Bei Online-Stellenanzeigen werden von den Jobsuchenden Suchbegriffe eingegeben, woraufhin eine Liste mit Stellentitel erscheint, die optimalerweise genau auf die Suche zutreffen. Dies wird bei Sammelanzeigen schwierig, da jede Stelle spezifische Such- oder Fachbegriffe aufweist, die eine genaue Suche erschweren.

Im schlimmsten Fall wird Geld investiert, ohne die Stelle erfolgreich besetzen zu können. Daher wird dringend empfohlen, separate Stellenanzeigen für unterschiedliche Stellenbeschreibungen zu veröffentlichen, um die bestmöglichen Bewerbungen zu erhalten.

15. Formulierungen, auf die in Stellenanzeigen dringend verzichtet werden sollte

Bei Stellenanzeigen schleichen sich immer wieder Formulierungen ein, die als AGG-kritisch gelten. Formulierungen wie “junges Team” verstoßen gegen die Richtlinien des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und können für Sie im schlimmsten Fall teuer werden. Wichtig ist es vor allem alle Geschlechter einzubeziehen. Gängige Schreibweisen sind hier (m/w/d), (m/w/x), etc.

Auf was Sie besonders achten sollten, Beispiele für Verstöße gegen das AGG und mögliche Folgen finden Sie hier.

Die Job-Union kann Ihnen bei der Optimierung von Stellenanzeigen helfen!

Wenn Sie diese 15 Schritte befolgen, sollte bei der Erstellung bzw. Optimierung Ihrer Anzeige nichts mehr schief gehen. Sie haben dennoch Fragen, oder möchten Ihre Zeit lieber in die Candidate Journey investieren?

Überlassen Sie uns die Arbeit! Die Job-Union ist eine renommierte Agentur für 360 Grad E-Recruiting, die sich auf die Schaltung von Stellenanzeigen spezialisiert hat. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Gerne auch für eine kostenfreie vorab Beratung und Empfehlung. Nutzen Sie unsere Kompetenz. Fragen Sie ein unverbindliches Angebot an!

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FAQ

Eine gute Stellenanzeige ist klar, zielgruppengerecht und überzeugend formuliert. Sie enthält alle wichtigen Informationen zur Stelle, spricht die Sprache der Zielgruppe und bringt in wenigen Sekunden auf den Punkt, warum sich eine Bewerbung lohnt.

So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Im Schnitt performen Anzeigen mit ca. 2.000–2.500 Zeichen besonders gut. Der Text sollte übersichtlich gegliedert und leicht scannbar sein – z. B. mit Zwischenüberschriften, Bulletpoints und Absätzen.

  • Unklare Jobtitel („Allrounder“ oder „Dynamischer Macher“)
  • Endlose Anforderungslisten
  • Floskeln und leere Phrasen („junges, dynamisches Team“)
  • Gender-unfaire Sprache oder veraltete Begriffe
  • Keine oder unpersönliche Ansprechpartner

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Gehaltsangaben in Stellenanzeigen: Diese 6 Gründe sprechen dafür! https://job-union.de/gehaltsangaben-in-stellenanzeigen/ Tue, 31 May 2022 06:53:53 +0000 https://job-union.de/?p=6047

Inhalt

Obwohl die meisten Bewerber sich eindeutig eine konkrete Gehaltsangabe in Stellenanzeigen wünschen, ist die Transparenz im Hinblick auf das Gehalt von Seiten der Arbeitgeber wenig geläufig.

Eine Jobware Studie belegt: 79 Prozent der Befragten Bewerber sind sogar für eine verpflichtende Gehaltsangabe in deutschen Stellenausschreibungen. Bei unseren Nachbarn, in Österreich, ist die Gehaltsangabe in Stellenausschreibungen tatsächlich schon Pflicht!

Doch wenn überhaupt vom Gehalt gesprochen wird, finden sich in Stellenanzeigen meist nur Formulierungen wie „leistungsgerechte Bezahlung“ wieder. Konkrete Angaben Fehlanzeige! Ganz im Gegenteil werden oft die Kandidaten dazu aufgefordert ihren Gehaltswunsch bei der Bewerbung mit anzugeben.

Wenn auch Sie immer noch vor Angaben zum Gehalt zurückschrecken, nennen wir Ihnen hier nun 6 weitere Gründe, die eindeutig für eine Gehaltsangabe in der Stellenanzeige sprechen.

6 gute Gründe, warum Sie das Gehalt in Ihrer Stellenanzeige angeben sollten

1. Gehaltsangaben bieten eine Orientierungshilfe

Die Gehaltsangabe ist nicht unbedingt ausschlaggebend, ob Kandidaten sich für das Jobangebot entscheiden, allerdings auch nicht völlig unwichtig! Die Angabe einer Gehaltsspanne wird deshalb von vielen Bewerbern willkommen entgegengenommen, um eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe zu haben. Gerade für Berufseinsteiger kann dies ein ausschlaggebendes Argument für Ihr Unternehmen sein!

2. Bessere Verhandlungsbasis durch transparentes Gehalt

Selbstverständlich möchten Unternehmen Ihre künftigen Mitarbeiter zu möglichst günstigen Konditionen einstellen. Ohne konkrete Angabe des Gehalts haben Arbeitgeber dadurch einen größeren Verhandlungsspielraum. Auch ist die Befürchtung häufig groß, dass die Gehaltsvorstellungen von Bewerber höher ausfallen, wenn das Gehalt direkt ersichtlich ist.

Dem ist zu entgegnen, dass Sie trotz der Angabe einer Gehaltsspanne auch direkt in der Stellenanzeige klar machen können, dass das Gehalt von der Berufserfahrung und der Qualifikation abhängig ist. Somit sind Sie den Bewerber gegenüber transparent und haben trotzdem Spielraum bei der Gehaltsverhandlung.

Außerdem können sich Bewerber ohnehin schon vorab über ihren aktuellen Marktwert informieren. Plattformen wie z.B. kununu, Gehalt.de oder Glasdoor bieten einen guten Überblick über das übliche Gehalt in der jeweiligen Branche.

Wird das Tabu-Thema „Gehalt“ gleich von Beginn an von beiden Seiten offengelegt, kann die Kommunikation auf Augenhöhe verlaufen. Sie als Arbeitgeber wissen über die Gehaltsvorstellungen Bescheid – potenzielle Kandidaten wissen gleich zu Beginn woran sie sind. Somit hat keine Seite einen Informationsvorsprung und es kann nicht zu bösen Überraschungen kommen.

3. Offene Voraussetzungen schaffen Gleichberechtigung

Ist in der Stellenbeschreibung bereits eine Gehaltsspanne definiert, gehen alle Bewerber mit denselben Voraussetzungen ein Gespräch. Bewerber jedes Geschlechts haben somit die gleichen Verdienstchancen. Sie sorgen somit für Gleichberechtigung und verringern das Gender-Pay-Gap.

5. Weniger Recruiting-Aufwand durch konkrete Angaben

Umso konkreter das Unternehmen in der Stellenausschreibung wird, also z.B. das Gehalt und weitere wichtige Bedingungen definiert, desto erfolgreicher und zielgerichteter gelingt die Personalsuche am Schluss.

6. Durchschnittlich 20 Prozent mehr Bewerbungen generieren

Auch ist bewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Bewerbung höher wird, je spezifischer Ihre Stellenanzeige formuliert ist. Somit liegt das Ergebnis einer Studie nahe: Die Angabe des Gehalts in Stellenanzeigen steigert die Anzahl der Bewerbungen um 20 Prozent!

Inhalt

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FAQ

Nein, derzeit besteht in Deutschland keine generelle Pflicht zur Angabe des Gehalts. Dennoch fordern viele Bewerber und auch Initiativen wie das Entgelttransparenzgesetz mehr Transparenz – und in einigen Ländern (z. B. Österreich) ist sie bereits vorgeschrieben.

Ein Gehaltsrahmen (z. B. „zwischen 3.000 und 3.500 € brutto/Monat“) ist oft sinnvoller als eine exakte Zahl. Alternativ kann auch eine Formulierung wie „nach Erfahrung und Qualifikation, ab 3.200 €/Monat“ gewählt werden.

Nur dann, wenn der angegebene Wert nicht marktgerecht ist. Eine realistische, transparente Angabe signalisiert Wertschätzung und macht die Anzeige glaubwürdiger – vor allem bei jüngeren Zielgruppen steigt dadurch die Bewerbungsbereitschaft.

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10 Gründe, warum Ihre Stellenanzeige keine Bewerbungen einbringt https://job-union.de/keine-bewerbungen-auf-stellenanzeige/ Mon, 27 Sep 2021 08:00:30 +0000 https://job-union.de/?p=4624

Inhalt

Elena Rose|27. September 2021| Stellenanzeigen

Sie haben eine Stellenanzeige geschaltet – doch die Bewerbungen bleiben aus? Damit sind Sie nicht allein. Immer mehr Unternehmen klagen darüber, dass sie keine oder nur unpassende Bewerbungen auf klassische Jobanzeigen erhalten. Der Grund: Die Spielregeln auf dem Arbeitsmarkt haben sich grundlegend verändert. Die gute Nachricht? Es gibt wirkungsvolle Alternativen.

Woran liegt es, dass keine Bewerbungen eingehen?

Hier sind die häufigsten Ursachen:

❌ Unattraktives Layout

Das höchste Gebot bei Jobausschreibungen lautet: Die Stellenanzeige muss ansprechend sein! Dabei zählt natürlich der erste Eindruck – und dieser wird meist zunächst durch dir Optik definiert. Wenn das Layout Ihrer Stellenanzeige also nicht Grafisch ansprechend gestaltet ist, fällt sie den Job-Suchenden entweder gar nicht erst auf, oder sie scheuen vor einer Bewerbung zurück. Die Art und Weise, wie Sie Ihr Unternehmen präsentieren, fällt unweigerlich auf Ihr Image als Arbeitgeber zurück.

❌ Irreführender Titel

Wenn wir schon vom ersten Eindruck sprechen: Der Titel Ihrer Anzeige ist das erste, mit dem potenzielle Kandidaten in Berührung kommen. Je aussagekräftiger und präziser der Titel Ihrer Stellenanzeige formuliert ist, desto mehr können sich Bewerber unter der offenen Vakanz vorstellen. Zudem ist der Stellentitel das wichtigste Kriterium, um überhaupt bei der Jobsuche gefunden zu werden. Wenn Sie untypische Job-Bezeichnungen verwenden rutschen Sie wohlmöglich in der Ergebnisliste ganz nach unten, oder werden erst gar nicht angezeigt.

Tipps und Beispiele zur Formulierung eines optimalen Titels finden Sie hier: Der richtige Titel für Ihre Stellenanzeige.

❌ Stellenanzeige ist nicht zielgruppengerecht formuliert

Viele Anzeigen sind zu technisch, zu lang, zu unpersönlich – oder sprechen die Sprache der Zielgruppe nicht.

Beim Inhalt der Stellenanzeige greifen viele Unternehmen auf Phrasen und Floskeln zurück, die an sich nichts mit der Position oder dem Unternehmen zu tun haben. „ein hoch motiviertes Team und großartige Karrierechancen“ – das ist so ziemlich der Standard-Satz einer Stellenanzeige. Doch können Sie auch halten, was Sie versprechen?

Achten Sie darauf, dass Sie sich kurz, knapp und präzise halten und sich nicht in unnötig langen Satzkonstruktionen verirren. Da sich auf den Stellenportalen unzählige Ausschreibungen finden lassen, haben Bewerber schlichtweg keine Zeit und erst recht keine Aufmerksamkeitsspanne, um sich ellenlange Fließtexte durchzulesen.
Wichtige Punkte sollten deshalb unbedingt fett markiert werden. Auch Aufzählungspunkte sind eine Lösung das Schriftbild etwas aufzulockern.

❌ Unrealistisches oder unklares Anforderungsprofil

Was sollte ein idealer Mitarbeiter mitbringen? Ein spezifisches Anforderungsprofil zu definieren ist wichtig, damit sich geeignete Kandidaten auf Ihre Ausschreibung bewerben und einschätzen können, ob die geforderten Kompetenzen auch erfüllt werden können.
Begrenzen Sie sich jedoch auf die relevantesten Fähigkeiten und Kenntnisse, anstatt die Bewerber*innen mit einer unendlich langen Liste an Forderungen abzuschrecken. Bleiben Sie dabei auch realistisch und wägen Sie ab, welche Skills zwingend notwendig oder nur „nice to have“ wären.

❌ Fehlende oder nicht relevante Benefits

Die Stellenanzeigen auf dem deutschen Arbeitsmarkt ähneln sich zum Teil sehr, vor allem beim „wir bieten“ Teil wird häufig auf das Standartrepertoire zurückgegriffen. Benefits wie ein „freundliches, motiviertes Team“ sind dabei leider alles andere als aussagekräftig und individuell. Ganz im Gegenteil – sie sollten Grundvoraussetzung sein. Wichtiger und greifbarer sind Mitarbeiter-Vorteile wie Gehalt, flexible Arbeitszeiten, Urlaubstage, Karrieremöglichkeiten oder ein Firmenwagen. Diese expliziten Benefits sind greifbar und die Bewerber können sich ein Bild darüber machen, wie es wäre bei Ihnen im Unternehmen angestellt zu sein.

Eine kostenlose Liste relevanter Benefits finden Sie hier: Kostenlose Benefits-Checkliste

❌ Diskriminierung in der Stellenanzeige

Wenn Sie Ihre Ausschreibung nicht gemäß des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes formulieren, bleiben nicht nur Bewerbungen aus – Sie müssen wohlmöglich sogar Schadensersatz zahlen! Schreiben Sie Ihre Vakanz also unbedingt mit dem Zusatz (m/w/d) aus, um alle Bewerber*innen anzusprechen.

Was Sie hinsichtlich des AGG noch beachten müssen finden Sie hier: Diese Fehler in Stellenanzeigen können zu einer Klage führen

❌ Keine Mobile Optimierung

Im Zeitalter der digitalen Medien muss Ihre Jobanzeige überall und jederzeit auf mobilen Endgeräten abrufbar sein. Das bedeutet, dass Ihre Stellenanzeige responsiv sein muss, also das Layout sich automatisch an die unterschiedlichen Geräte wie Smartphone oder Tablet anpasst. Müssen Kandidaten ihre Anzeige erst ewig lange laden, oder heranzoomen, damit sie lesbar wird, verlieren viele die Geduld und bewerben sich erst gar nicht.

❌ Falscher Kanal

Wer Azubis über die Zeitung oder Pflegefachkräfte auf LinkedIn sucht, wird vermutlich nicht fündig. Die Wahl des Kanals ist entscheidend.

❌ Passiv statt aktiv

Eine Anzeige auf der eigenen Karriereseite oder in einer klassischen Jobbörse reicht heute nicht mehr. Die meisten Talente sind passiv suchend – und müssen aktiv angesprochen werden.

❌ Unklare Arbeitgebermarke

Warum sollte sich jemand bei Ihnen bewerben? Wer seine Stärken, Werte und Vorteile nicht sichtbar macht, bleibt blass im Vergleich zur Konkurrenz.

Die Lösung: Modernes Recruiting mit Social Media & Employer Branding

Social Media Recruiting

  • Die meisten Kandidaten sind täglich auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook unterwegs – genau dort sollten auch Sie präsent sein. Mit gezielten Social-Media-Ads erreichen Sie potenzielle Bewerber direkt, aufmerksamkeitsstark und in ihrer Komfortzone.

Zielgruppengerechte Ansprache

  • Sprechen Sie die Sprache der Bewerber. Was ist ihnen wichtig? Welche Tonalität, Bildwelt und Inhalte überzeugen? Authentizität und Klarheit wirken mehr als Floskeln.

Mobile Bewerbungsmöglichkeiten

  • Ist Ihre Bewerbung mobilfreundlich? Oder müssen sich Kandidaten durch PDF-Formulare und lange Bewerbungsportale kämpfen? Vereinfachen Sie den Prozess: One-Klick-Bewerbung, WhatsApp-Kontakt oder kurzes Formular machen es Bewerber leichter.

Starke Arbeitgebermarke zeigen

  • Was macht Ihr Unternehmen besonders? Zeigen Sie, wer Sie sind: mit Einblicken in den Arbeitsalltag, echten Gesichtern und klaren Werten. Menschen bewerben sich bei Menschen – nicht bei abstrakten Stellenanzeigen.

5 Schritte zu mehr Bewerbungen

  • Zielgruppe analysieren: Wer sind die Wunschkandidaten – und wo halten sie sich online auf?
  • Stellenanzeige optimieren: Kurz, authentisch, visuell – und klar im Nutzen für die Bewerber.
  • Social Media Kampagne schalten: Mit professionellen Ads auf den passenden Plattformen.
  • Bewerbungsprozess vereinfachen: Weniger Barrieren = mehr Bewerbungen.
  • Stetig optimieren: Testen, messen, anpassen – erfolgreiches Recruiting ist ein laufender Prozess.

Fazit: Der neue Weg zu Bewerbern führt über Social Media

Wenn Ihre Stellenanzeige keine Bewerbungen bringt, liegt es meist nicht an der Stelle selbst – sondern am WIE und WO Sie sie kommunizieren. Die klassische Jobbörse reicht heute nicht mehr aus. Wer sichtbar sein will, muss dorthin, wo die Menschen sind: in den sozialen Medien, mit einer starken Arbeitgebermarke und einer zielgruppengerechten Ansprache.

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FAQ

Oft liegt es an einer unpassenden Ansprache, veralteten Kanälen oder einem zu komplizierten Bewerbungsprozess.

Das hängt von der Zielgruppe ab: Azubis und junge Fachkräfte erreichen Sie gut über TikTok und Instagram, Berufserfahrene eher über Facebook und LinkedIn.

Jetzt Social Media Recruiting Kampagne starten!
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Teurer Fehler: Diskriminierung in Stellenanzeigen https://job-union.de/teurer-fehler-diskriminierung-in-stellenanzeigen/ Tue, 01 Jun 2021 08:00:48 +0000 https://job-union.de/?p=2827
Elena Rose|1. Juni 2021|6 Minutes

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), auch Antidiskriminierungsgesetz genannt, verbietet die Diskriminierung in allen Formen. Eine nicht neutral formulierte Stellenausschreibung kann somit erhebliche Folgen nach sich ziehen. Erfahren Sie welche Fehler sie vermeiden sollten, um kein Klagerisiko mehr einzugehen – denn auch von Ihnen abgelehnte Bewerber haben Anspruch auf Entschädigung, wenn Ihre Ausschreibung diskriminierend war.

Inhalt:

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gilt seit 2006 und soll Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen.

Abgelehnte Bewerber können eine Entschädigung bis zu 3 Monatsgehältern verlangen.

Eine Ungleichberechtigung kann gerechtfertigt sein, wenn dadurch auf angemessene Weise eine bestehende Diskriminierung beseitigt wird oder ein anerkannter sachlicher Grund besteht.

Diskriminierung vermeiden – So verfassen Sie eine AGG konforme Stellenanzeige

Titel der Stellenanzeige richtig formulieren

Die Regelungen des AGG bedeuten für Unternehmen, dass sie ihren gesamten Recruiting-Prozess diskriminierungsfrei gestalten müssen. Dabei heißt es bereits beim Titel der Stellenanzeige darauf zu achten, die Formulierungen so zu gestalten, dass Sie keine Bewerber diskriminieren.

Formulieren Sie den Titel möglichst neutral und achten Sie darauf, dass Alle Geschlechter angesprochen werden. Neben den Abkürzungen „m“ für männlich und „w“ für weiblich muss, seit dem 01.01.2019 auch das sog. dritte Geschlecht mit „d“ für divers oder „i“ für intersexuell genannt werden.

  • DONT’S

„Gesucht wird ein Lagerhelfer in Teilzeit“

„Wir suchen ab sofort eine/n Lagerhelfer/in“

„Gesucht wird eine Hilfskraft für Lagerlogistik (m/w)“

  • DO’S

„Gesucht wird eine Hilfskraft für Lagerlogistik (m/w/d) in Teilzeit“

„Wir suchen ab sofort eine/n Lagerhelfer/in (m/w/i)“

„Gesucht wird eine Hilfskraft für Lagerlogistik (m/w/d)“

Weitere Tipps für den optimalen Stellentitel finden Sie hier.

Diskriminierende Wörter unterlassen

Auch der Inhalt der Anzeige sollte neutral gehalten sein. Wortlaute und Floskeln, die bestimmte Gruppen von Menschen gezielt ansprechen oder ausschließen, müssen vermieden werden.

So darf laut AGG kein konkretes Alter gefordert- oder Altersobergrenzen gesetzt werden. Adjektive wie „jung & dynamisch“ grenzen ältere Bewerber aus – „langjährige Erfahrung“ lässt jüngere Menschen abschrecken. Auch Bewerber mit Handicap dürfen nicht anders behandelt werden als Bewerber ohne Behinderung. Die Anforderung „körperlich fit“ sollte deshalb in Ihrer Anzeige nicht genannt werden. Weiter sollten sie auch wenn für Ihre Vakanz gute Englischkenntnisse gefordert sind nicht nach einem „Native Speaker“ suchen, denn die Auswahl aufgrund der Herkunft ist ebenso wie aufgrund bestimmter Konfession, Weltanschauung oder Religion nach AGG untersagt.

  • DONT’S

„Sie sind zwischen 18 und 25 Jahre alt“

„Sie haben bereits 5 bis 10 Jahre Berufserfahrung“

„Werden Sie Teil unseres jungen dynamischen Teams“

„Sie sind stark belastbar“

„Sie sind körperlich fit“

„Sie besitzen ein hohes Maß an Flexibilität/Mobilität“

„Sie engagieren sich in der Kirche“

„Sie sind Gewerkschaftsmitglied“

  • DO’S

„Sie haben eine der Position angemessene Berufserfahrung“

„Werden Sie Teil unseres motivierten Teams“

„Sie sind engagiert“

„Sie sind motiviert“

„Einsatzfreude“

Formulare diskriminierungsfrei gestalten

Wenn Sie nun den Inhalt Ihrer Anzeige AGG konform gestaltet haben, sollten Sie unbedingt auch darauf achten, dass Ihre Bewerbungsformulare nicht diskriminieren. So sollte es bei der Anrede neben „weiblich“ und „männlich“ auch die Auswahlmöglichkeit „divers“ geben. Auch wenn Sie geeignete Kandidaten kontaktieren ist auf eine geschlechtsneutrale Anrede wertzulegen.

  • DO’S

„Guten Tag [Vorname] [Nachname]“

Konsequenzen bei Verstoß einer Stellenanzeige gegen das AGG

Auch wenn Sie es nicht beabsichtigt haben – diskriminieren Sie in Ihrer Stellenanzeige, müssen Sie mit einer Klage rechnen. Für eine Klage reicht es, wenn die abgelehnten Bewerber Indizien vorlegen können, die eine Diskriminierung vermuten lassen. Die Beweislast , dass es sich nicht um Ungleichberechtigung handelt, liegt dann bei dem jeweiligen Unternehmen. Da sich jedoch nicht nachweisen lässt, ob sie den Verstoß wirklich diskriminierend gemeint haben oder nicht, ist es meist unmöglich eine Klage abzuwenden.

Die Klagenden müssen Sie im Nachhinein zwar nicht in Ihrem Unternehmen beschäftigen, jedoch steht ihnen eine Entschädigung bis zu 3 Monatsgehältern zu.

Ansprüche wegen Benachteiligung müssen innerhalb von zwei Monaten ab Zugang der Absage geltend gemacht werden, § 15 II AGG.

Jedoch kann Sie niemand allein aufgrund der Existenz einer nicht AGG-konformen Stellenanzeige verklagen. Um Entschädigung zu erhalten muss es sich um abgelehnte Bewerber handeln, für die ihre Ablehnung nicht rechtens ist, weil die in der Stellenanzeige gestellten Anforderungen nicht AGG-konform sind.

Hier ist Ungleichberechtigung in Stellenanzeigen erlaubt

Diskriminierung kann unter besonderen Umständen aber auch erlaubt sein. Ungleichbehandlungen sind gemäß § 5 AGG gerechtfertigt, wenn sie dazu dienen, bestehende Ungleichheiten auszugleichen. Dazu zählt zum Beispiel die Frauenförderung, oder die bevorzugte Einstellung von Schwerbehinderten.

Unterschiedliche Behandlung kann auch zulässig sein, wenn sie eine unverzichtbare Voraussetzung für die Tätigkeit ist. Also die Diskriminierung für die Art der auszuübenden Tätigkeit oder der Bedingungen ihrer Ausübung eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung darstellt.

Die Forderung nach einer bestimmten Konfession, Weltanschauung oder Religion ist in Stellenanzeigen ausschließlich für sog. Tendenzbetriebe, also Kirchen oder kirchliche Einrichtungen bzw. Gotteshäuser, erlaubt. Jedoch auch nur dann, wenn die Konfession eine objektive Rolle für die ausgeschriebene Vakanz spielt.

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So kriegen Sie Alle! – Warum inklusive Sprache in Stellenanzeigen so wichtig ist https://job-union.de/warum-inklusive-sprache-in-stellenanzeigen-so-wichtig-ist/ Tue, 23 Mar 2021 11:02:40 +0000 https://job-union.de/?p=1874
Elena Rose|23. März 2021|7 Minutes

Viele Unternehmen leiden nicht nur unter dem Fachkräftemangel, sondern auch an einem Diversitätsmangel. Doch immer noch werden Stellenanzeigen häufig so formuliert, dass Kandidaten:innen mit diversem Hintergrund abgeschreckt werden. Die Macht der Sprache wird oft unterschätzt: Texte werden im Zusammenhang interpretiert. Wir alle tragen bestimmte Sozialisierungen in uns und verstehen Worte nach Mustern, die wir uns eingeprägt haben.

Die Macht der Sprache & wie sie uns beeinflusst

Um Ihnen zu veranschaulichen, wie Sprache wirkt, folgt zunächst ein Rätsel. Lesen Sie sich den Text aufmerksam durch und beantworten Sie für sich die gestellte Frage.

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Was passiert in diesem Beispiel? Unsere unbewusste Voreingenommenheit beschreibt uns ein Bild vor dem inneren Auge, auf dem der „Spezialist“ als Mann dargestellt ist. Es dauert eine Weile, bis sich der bewusste Teil des Gehirns einschaltet: Na klar, es ist die Mutter!

Die Verwendung von solchen Wörtern, die unbewusste Stereotype in uns hervorrufen, wird “Gendered Wording” genannt. Diese Formulierungen appellieren an Eigenschaften, die typischerweise Frauen oder Männern zugesprochen werden. So gilt das Wort “mitfühlend” als weibliches Attribut – Das Wort “Leader” erzeugt eher ein männliches Bild. Aber auch Wörter wie “ehrgeizig” und “jung und dynamisch” werden von Personen, je nach Geschlecht, Herkunft oder Alter verschieden aufgefasst.

Maskulin thematisierte Wörter sind in allen Branchen weit verbreitet

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Diese unbewusste Wahrnehmung lässt sich auch beim Thema Stellenanzeigen erkennen. Eine Groß angelegte Studie in den USA und Deutschland zeigte, dass die traditionelle Ansprache häufig dazu führte, dass die Anzeige für Personen mit diversem Hintergrund abschreckend und weniger attraktiv wirkte.

Jedoch stellte sich auch heraus, dass der Großteil der Stellenanzeigen heute immer noch im traditionellen Stil geschrieben wird. 70 Prozent der Anzeigen verwenden die maskuline Formulierung. In den MINT Berufen (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik) sind es sogar 92 Prozent. Dies hat zur Folge,  dass die Wahrscheinlichkeit von weiblichen bzw. diversen Bewerbungen eher gering ausfällt.

Stellenausschreibungen mit geschlechtsneutralen Formulierungen erhalten 42% mehr Bewerbungen

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Wer solche Begriffe weg lässt, erhält auch mehr Bewerbungen. Die Studie belegt, dass Anzeigen mit neutralen Formulierungen 42 Prozent mehr Bewerber:innen-Rücklauf erhalten. Stellenanzeigen sollten also unbedingt inklusiv geschrieben sein.

Inklusive Sprache – was bedeutet das?

Inklusive Sprache unterlässt alle Bezeichnungen, die auf nicht dominante Gruppen abschreckend wirken. Sie bezieht alle Geschlechter mit ein. Doch inklusives Schreiben fängt erst bei gender-neutralen Formulierungen an. Gemeint sind alle Begrifflichkeiten, Kombinationen, Bausteine und die Tonalität eines Textes. Alle Menschen, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Alter oder sexueller Ausrichtung sollen sich angesprochen fühlen. Inklusive Sprache sorgt dafür, dass beim Lesen nicht nur ein bestimmtes Bild entsteht, sondern alle mit einbezogen sind und schafft somit Zugehörigkeit.

Stellenanzeigen inklusiv formulieren – 4 Faktoren auf die es ankommt

Es ist nicht leicht, sich inklusive Sprache anzueignen, denn seit der Kindheit wird der Gebrauch von Wörtern erlernt und von der Umwelt geprägt. Wenn Sie Ihr Team jedoch diverser gestalten wollen, halten Sie sich vor Augen, welchen Einfluss die Sprache auf die Wahrnehmung der Stelle haben kann. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie in Zukunft mit Ihrer Ausschreibung die gewünschten Personen ansprechen und nicht mehr abschreckend wirken.

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Stellenanzeige richtig strukturieren

Ausschlaggebend ist zum einen, wie die Stellenanzeige strukturiert ist und welche Wort Kombinationen gewählt werden. Möchten Sie für Ihre Stelle eher weibliches Personal, so ziehen Sie es in Betracht, die weibliche Bezeichnung schon im Titel voranzustellen (z.B.: Verkäuferin*Verkäufer). Da wir von links nach rechts lesen, wird zunächst das Bild einer weiblichen Person im Kopf entstehen.

Linguistik passend einsetzen

Wenn Sie zum Beispiel junges Personal begeistern wollen, oder Menschen mit Migrationshintergrund für Ihr Team gewinnen-, dann sollten Sie zum Beispiel von Ihrer Unternehmenskultur und dem Team erzählen.

Anforderungen richtig formulieren

Die Anforderungen stellen einen zentralen Faktor dar, der zur Abschreckung führen kann. Jeder Aufzählungspunkt mehr sorgt dafür, dass vor allem Frauen und ältere Generationen sich nicht bewerben. Frauen sind mit Werten wie “Sorgfalt”, “Ehrlichkeit”, und “Achtsamkeit” sozialisiert und empfinden es meist sogar als Lüge, wenn sie sich auf eine Stelle bewerben, bei der sie nicht alle Anforderungen erfüllen.

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Weibliche Kandidatinnen entscheiden sich im Durchschnitt erst für eine Bewerbung, wenn mit ihren Fähigkeiten 90 Prozent des Profils abgedeckt sind. Männer hingegen schon bei 40 Prozent. Wenn sie Ihre Anzeige nicht inklusiv schreiben erhalten Sie also zum einen weniger weibliche Bewerberinnen und zusätzlich auch noch weniger qualifizierte.

Zählen Sie also am besten nur die essentiellen Qualifikationen auf (maximal 5) und gehen Sie eher auf die Motivation der Bewerbenden ein. Verdeutlichen Sie, dass Sie nach Personen suchen, die dazulernen möchten. Wenn Sie z.B. eine Mindestanzahl an Berufserfahrung darlegen, so verschrecken Sie Kandidaten:innen, die wohlmöglich bestens geeignet wären.

Stellenanzeige auf den passenden Kanälen publizieren

Auch wo die Stelle publiziert wird hat Einfluss auf Diversität. Aus vielen Studien geht hervor, dass die meisten Unternehmen ein ziemlich gefärbtes Netzwerk haben. Es wird meist nur die dominante Gruppe des Unternehmens repräsentiert, in den gleichen Gruppen rekrutiert und immer wieder ein ähnliches Bewerberprofil eingestellt. Auch Headhunter haben meist kein diverses Netzwerk.

Überlassen Sie uns die Arbeit

Die Job-Union ist eine renommierte Agentur für Personalmarketing, die sich auf Stellenanzeigen spezialisiert hat. Wir verschaffen unseren Kunden einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Personalsuche und finden für jeden Bedarf die passgenauen Lösungen. Ob klassische Jobportale, Social Media Kampagnen, Google Anzeigen & vieles mehr – die Job-Union bietet alles aus einer Hand.

  • Im Gespräch erörtern wir Ihre Herausforderungen
  • Sie erhalten Ihr ganz persönliches Angebot
  • Wir kümmern uns um die gesamte Abwicklung
  • Layout der Anzeige, sowie Überprüfung auf AGG Konformität und Formulierungen sind bei uns inklusive

Sparen Sie Zeit und Kosten und erhöhen Sie die Erfolgschancen auf qualifizierte und diverse Bewerber:innen!

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